Das Bewegen im alpinen Gelände unter winterlichen Verhältnissen erfordert von unseren Soldaten höchste skifahrerische Fertigkeiten, um ihre Aufträge sicher erfüllen zu können. Die militärische Skiausbildung dient daher in erster Linie der Erhöhung der Gebirgs- und Winterkampftauglichkeit. Doch die Zeiten haben sich weiterentwickelt: War das Skifahren in den 80er Jahren für fast jeden Jugendlichen noch ein absolutes Muss, hat sich dies durch gesellschaftliche Veränderungen stark gewandelt.
Kamen früher kaum Rekruten ohne Skikenntnisse zum Bundesheer, ist der Anteil der Nichtskifahrer bei den Einrückenden heute beträchtlich gestiegen. Diese geänderte Situation verlangt nach modernsten Ausbildungskonzepten – und vor allem nach herausragenden Ausbildern. Die Heeresskilehrer fungieren genau hier als hochqualifizierte Spezialisten. Sie müssen in der Lage sein, jungen Rekruten das Skifahren von Grund auf schnell, sicher und effizient beizubringen.
Ich begrüße und schätze die jahrelange, hervorragende Zusammenarbeit mit dem Gebirgskampfzentrum und seinem Leiter, Oberst Gilbert Hammerle, außerordentlich. Es erfüllt uns mit großem Stolz, ein verlässlicher Partner bei dieser wichtigen Ausbildung zu sein.
Um dieses hohe Ausbildungsniveau zu gewährleisten, vertraut das Bundesheer auf die Expertise am Arlberg. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem staatlich geprüften Skilehrer und Skiführer der Academy, Raphael Strack und unserem staatlich geprüften Skilehrer der Academy Constantin Mittermayr. Die beiden haben die Teilnehmer des Lehrgangs „Heeresskilehrer 2026“ während der gesamten Zeit mit ihrem Fachwissen intensiv begleitet, auf ihre anspruchsvollen Aufgaben vorbereitet und schließlich auch geprüft.
Was wir in den vergangenen Tagen auf dem Schnee erleben durften, hat uns alle beeindruckt: Die angehenden Heeresskilehrer zeigten vom ersten bis zum letzten Tag enorm viel Einsatz, überzeugten durch extrem starke Leistungen und bewiesen einen echten, spürbaren Teamgeist.
Ein besonderer Moment war der Abschluss des Lehrgangs, bei dem auch der Kommandant des in der Anton-Wallner-Kaserne beheimateten Gebirgskampfzentrums, Oberst Gilbert Hammerle, den Absolventen zu ihren Leistungen gratulieren konnte.